Ayurvedapraxis Köln
Ayurvedapraxis Köln

Praxis-Adresse:

Bruni Quabach

Heilpraktikerin

 

Ayurvedapraxis Köln
Nonnenwerthstraße 18
50937 Köln (Sülz)

 

 

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Basis des ayurvedischen Denkens sind die fünf Elemente (Raum, Luft, Feuer, Wasser, Erde). Und hiervon ausgehend entwickelten sich alle weiteren Konzepte:

 

Um die Beschaffenheit, die Funktion und Störungen/Krankheiten des Körpers zu benennen und zu beschreiben, bedient sich Ayurveda des Konzeptes von drei Lebensenergien (sog. Doshas) – VATA, PITTA und KAPHA. Hiermit werden Funktionsprinzipien beschrieben, die den Körper steuern - jeder Mensch hat sie, jeder Mensch braucht sie.

 

Aus ayurvedischer Sicht wird jeder Mensch mit einem individuellen Mischungsverhältnis dieser Energien Vata, Pitta und Kapha geboren. Und wie auch immer dieses Mischungsverhältnis sein mag - es ist in jedem Fall am Lebensanfang optimal.

 

Die Dominanz der einen oder anderen Kraft prägt Erscheinung, Persönlichkeit und Charaktermerkmale, den Lebensstil, genauso wie Vorlieben und Abneigungen.

 

Durch verschiedene Einflüsse, z.B. unzuträgliche Ernährung, (Dauer-)Stress, Angst, Sorgen, Trauer, Überarbeitung, aber auch natürliche Veränderungen (Jahreszeiten, Lebensalter) kann ein Ungleichgewicht entstehen und damit Störungen, eine Anfälligkeit für Erkrankungen oder gar der Ausbruch von Krankheit. Ziel der ayurvedischen Gesundheitslehre ist es

 

  • ein gesundes Gleichgewicht und damit Gesundheit herzustellen
  • Gesundheitsprävention und "Anti-Aging", nämlich so alt wie möglich zu werden - und zwar bei bestmöglicher Gesundheit.

 

Ein sehr bedeutender Aspekt für Gesundheit sieht die Ayurveda-Lehre im körperlichen Verdauungsfeuer ("Agni"). Hiermit ist die Fähigkeit gemeint, aufgenommene Nahrung in für den Körper verwertbare "Essenz" zu verwandeln. Diese Fähigkeit kann gestört werden durch zu üppiges Essen, sehr ölige, fettige, schwer verdauliche oder viel kalte Nahrung, sehr viel Käse und Milchprodukte, bestimmte Nahrungsmittelkombinationen, Tagesschlaf. Hierdurch kann es zu Beeinträchtigungen der Körperfunktionen kommen, da Unverdautes, Klebriges, Schleimiges, im Körper bleibt. Symptome sind Steifigkeit, Schweregefühl, Trägheit, Antriebslosigkeit, Zerschlagenheitsgefühl, Appetitlosigkeit, träger Stuhlgang, Blähungen. Hier setzt die ayurvedische Therapie kraftvolle Kräuterrezepturen, Ernährungsempfehlungen und weitere Methoden (Lifestyle, Bewegung) ein.

 

Störungen in diesem sensiblen Kräftesystem wirken sich aber nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf seelischer Ebene aus.

 

Für Gesundheit und Wohlergehen ist es nicht notwendig, jedes Element des Ayurveda perfekt umzusetzen. Bereits indem einzelne ayurvedische Empfehlungen in den Alltag integriert und umgesetzt werden, können gute Erfolge erzielt werden, bei wachsendem Stress, Druck und Sorgen eine hohes Maß an Ausgeglichenheit bewahrt bleiben. Es ist ein Weg, harmonischer zu leben, Krankheiten zu verhindern und schneller zu genesen.

 

 

 

VATA


Das Prinzip Vata steuert alle Bewegungsvorgänge und Körperfunktionen schlechthin.  Es setzt sich aus den Elementen Luft und Äther/Raum zusammen. 

 

Die zugeordneten Eigenschaften sind: kalt, beweglich, trocken, rauh, schnell, veränderlich und fein. Da das Vata-Prinzip alle Bewegungsabläufe im Körper steuert, wird auch die Tätigkeit der Pitta- und Kapha-Prinzipien erst durch die Vermittlung von Vata aktiv.

 

Menschen mit einem dominanten Vata sind meistens sehr schlank, drahtig und kreativ, sie reden schnell, sind unruhig bis nervös, aber auch sehr wach und aktiv. Sie sind immer in Bewegung, frieren leicht und haben es nicht leicht, innerlich zur Ruhe zu kommen.

 

Die Bio-Energie ("Doshas") sind zwar im gesamten Körper und in jeder Zelle präsent. Jedoch gibt es im menschlichen Körper Regionen, wo sie besonders ausgeprägt sind. Beim Vata-Dosha ist z.B. der "Hauptsitz" im Bereich des Dickdarm, außerdem in der Harnblase, den Ohren, den Knochen, Sinnesorganen, dem Kreuzbein, Lendenbereich und Oberschenkeln.

 

Entsprechend sind dort die vata-typischen Krankheitsbilder angesiedelt. Hier einige Beispiele: alle Störungen/Erkrankungen des Darms (Verstopfung, Morbus Crohn, Collitis Ulcerosa) und Blase (häufige Entzündung u. Erkältung), der Ohren (Tinnitus, Schwindel), der Gelenke (Steifheit, Beschwegungseinschränkung) des Bewegungsapparats (Osteoporose, Arthrose), des Nervensystems (Schlafstörungen, Unruhe, Nervosität, Tremor).

 

 

 

PITTA

 

Pitta repräsentiert die Feuer- und Umsetzungskraft im Körper. Es ist mit den Elementen Feuer und Wasser verbunden. Die Eigenschaften sind: heiß, scharf, flüssig, feucht, sauer, bitter und leicht. Es regelt das Verdauungs- und Enzymsystem. Seine Sitze sind vor allem im Oberbauch und unteren Magen, im Dünndarm, in den Augen sowie im Blut und im Schweiß.

 

Der Pitta-Typ ist intelligent, kraftvoll, hat ein gutes Gedächtnis, ist zielstrebig, aber auch oft dominant in Gesprächen und Begegnungen, oft mit "feurigem" Temperament. Er ist selten ängstlich und meist unbeugsam, auch im positiven Sinn: auch bei starker Belastung bleibt die Pitta-dominierte Persönlichkeit und deren Gesundheit eher stabil.

 

Zeichen eines Pitta-Ungleichgewichts sind dementsprechend: starkes Schwitzen und Hitzewallungen; reizbare Unzufriedenheit; Aggressionen; schlechter Atem, Schlafschwierigkeiten, schwache Leber, Hormonmangel; Sodbrennen; Hautkrankheiten; Haarausfall, Durchfall und eine allgemein schlechte Verdauung, übermäßiger Hunger; gelblicher Teint und schlechte Haut; Entzündungen; Reizdarm.

 

 

Kapha


Kapha repräsentiert das erhaltende und stabilisierende Prinzip im Menschen. Es setzt sich aus den Elementen Wasser und Erde zusammen. Seine Eigenschaften sind: süß, schwer, beständig, weich, kalt, ölig, fettig und träge. Es hat seinen Hautsitz im Brustkorb und Kopf, Rachen, Kehle, im oberen Magen, den Gelenken. Das Kapha-Prinzip hat großen Einfluss auf die Funktion des Lymph- und Immunsystems und ist über das Skelett und die Zellstruktur an der Formbildung des Körpers beteiligt.

 

Menschen mit einem dominanten Kapha sind "geerdet", beständig, liebevoll, geduldig, pflichtbewußt und ausdauernd, aber manchmal etwas schwerfällig und langsam. Sie neigen zu Übergewicht, verschleimten Erkältungskrankheiten und innerem Phlegma.

 

Zeichen eines Kapha-Ungleichgewichts sind dementsprechend: Probleme mit den Gelenken, bleiche, fahle Haut; Kälteempfindlichkeit, schwache Verdauung; Übergewicht; häufiges Verschlafen; schwacher Stoffwechsel; Störungen des Atemsystems; Ödeme; Allergien; Depressionen; Eifersucht; Apathie oder Trägheit.

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